Zwei sehr kontrastreiche Konzerte liegen hinter uns, die aber beide definitiv erinnerungswürdig sind. Zunächst haben wir am 16. August zum insgesamt vierten Mal beim Musiksommer im Dortmunder Fredenbaumpark gespielt. Eigentlich waren wir in diesem Jahr dafür nicht vorgesehen, aber eine andere Formation musste absagen und so durften wir einspringen.
Schon knappe zwei Wochen vorher haben wir deshalb überraschend Post vom WDR bekommen. Man war auf uns aufmerksam geworden und wollte diese Veranstaltung gerne in der Rubrik „ab ins Wochenende“ in der Fernsehsendung „Lokalzeit aus Dortmund“ bewerben. Nun galt es natürlich, Video- und Audiomaterial zusammenzusuchen, was wir dafür zur Verfügung stellen konnten. Am Ende haben wir sogar noch mal was Neues gedreht und am 12. August lief dann tatsächlich ein gut 20-sekündiges Video beim WDR. Wer möchte, kann es noch die nächsten gut zwei Jahre in der Mediathek nachschauen (Link zur Mediathek). Auch die Ruhrnachrichten haben kurz darauf noch berichtet, so dass wir sehr gespannt waren, welche Auswirkungen das haben würde.
Die Wettervorsagen waren abenteuerlich wechselhaft, aber am Tag des Auftritts stimmten die Bedingungen. Schon eine halbe Stunde vor Beginn füllten sich die Sitzbänke der Musikmuschel im Fredenbaumpark. Im Laufe des Nachmittags waren alle Plätze voll besetzt und auch auf der Wiese dahinter befanden sich noch einige Zuhörende. Wir haben selbst über 350 Menschen gezählt, was eindeutig ein Rekord für ein Gastspiel von uns bei dieser Konzertreihe ist. Dementsprechend stimmungsvoll ging es zu und wir haben jeden Moment mit diesem tollen Publikum genossen.
Einigen fiel das Stillsitzen schwer, so dass es auch immer wieder Tanzeinlagen gab. Sowohl vor der Bühne, als auch zwischen den Sitzmöglichkeiten. Auf solche Momente arbeitet man als Musiker hin, wir möchten uns bei allen bedanken, die an diesem Tag in den Dortmunder Norden gekommen sind und mit uns gefeiert haben. Ein großes Dankeschön gilt auch Jan Tillmanns, der unseren Bassisten wieder gewohnt souverän vertreten hat.
Fünf Tage später, also am Freitag (21. August) ging es zum „The Shakespeare-Pub“ nach Herdecke. Das ist der Spielort, an dem wir bislang die meisten Auftritte hatten, es war der insgesamt zwölfte in den letzten über sechs Jahren. Schon beim letzten Mal im Mai hatte das Wetter nicht mitgespielt, wir hatten aber aufgrund des Stadtfests draußen ausgeharrt. Diesmal hat uns fünf Minuten nach unserer Ankunft schon ein kräftiger Schauer begrüßt, weshalb wir dann doch drinnen aufgebaut haben.
Das „Shakespeare“ hat keine richtige Bühne, es ist dort recht eng und deshalb gab es ein paar logistische Herausforderungen. Wir wollten nicht zu viel Raum einnehmen, es sollten ja auch noch Gäste ihren Platz finden können. Ein paar besonders mutige haben sich sogar unmittelbar neben uns gesetzt. Am Ende war der Pub ziemlich voll und es entstand eine schöne und besondere Atmosphäre, wie ein Konzert in einem Wohnzimmer. Auch hier wurde das Tanzbein geschwungen, aber so umsichtig, dass kein Mikrofonständer oder Ähnliches in Gefahr geraten ist. Es war ein Abend, den wir mit den Zuhörenden gemeinsam gestaltet haben, ganz anders als im Fredenbaumpark, aber nicht weniger besonders.
Im September folgen drei weitere öffentliche Veranstaltungen. Zwei Stadtfeste in Mettmann und Schwerte, sowie ein Auftritt in einer Kulturkneipe in Dortmund. Alle Infos dazu findet ihr auf dieser Internetseite.


