Am Freitag, dem 9. Oktober wurden die ehemaligen Lehramtsstudierenden der TU Dortmund feierlich verabschiedet. Wie schon in den Jahren zuvor haben wir die Zeremonie im Audimax mit drei Titeln musikalisch begleitet. Fast schon Routine, könnte man meinen. Anders war diesmal, dass Kevin zu diesem Zeitpunkt eigentlich noch auf der Rückreise seines wohlverdienten Urlaubs sein wollte und daher ersetzt werden musste. Den rhythmischen Teil hat somit dankenswerterweise Marwin Sbosny mit seinem kleinen Schlagzeug übernommen, für den Frontgesang wollte der Rest der Band einspringen. Jeder für einen Titel. Eigentlich keine große Sache, dachten wir…. Und doch fanden wir uns dabei jeweils unter größter Anspannung im Audimax wieder, mit trockenem Mund und erhöhtem Wasserbedarf. Da war es dann auch nicht gerade nervositätshemmend, die Bühne für jeden Song neu betreten zu müssen. Mal wieder eine überraschend spannende Erfahrung, und sicherlich tat es uns allen auch mal gut, aus unseren Komfortzonen heraustreten zu müssen. Aber wir freuen uns auch sehr darauf, wenn Kevin beim nächsten Mal wieder mit dabei ist.
Einen Tag später, am Samstag, dem 10. Oktober, fand an der Kokerei Hansa in Dortmund das Baustellen- und Familienfest statt. Rund ein halbes Jahr vor der Eröffnung der Internationalen Gartenaustellung konnten die Gäste unter dem Motto „wir blühen vor“ einen Blick hinter die IGA-Bauzäune werfen. Neben Führungen über die Baustelle des Kokereiparks gab es ein Bühnenprogramm, zu dem auch wir gehörten. Ein spannendes Gelände und eine schöne Industriekulisse für ein Open-Air-Konzert.
Wie schon für den Vortag mussten wir auch für diesen Auftritt ohne Kevin planen, und wie am Vortag auch war wieder Marwin mit dabei, aber diesmal mit seinem großen Schlagzeug für die große Bühne. Den Frontgesang hat wie schon einmal im letzten Jahr freundlicherweise Lennart Pannek übernommen.
Tatsächlich aber waren zwei Ersatzleute nicht genug, weil heute auch Florian seine zweite Bühnenabstinenz in der Band feierte (seine musikalischen Kompetenzen waren von langer Hand anderweitig gebucht worden). An den Tasten erhielten wir daher Unterstützung von Nico Weidauer.
Einzig das Wetter wollte nicht so richtig mitspielen. Bereits bei unserer Ankunft gab es einen kräftigen Schauer. Es war schon eine gewisse Herausforderung für Marwin, sein Schlagzeug außerhalb der Bühne trocken aufzubauen. An einem benachbarten Gebäude fand er eine kleine Überdachung, die seinem Set so gerade eben ausreichend Schutz vor dem Regen bot.
Dem Wetter entsprechend hatte sich das Publikum leider dramatisch reduziert, aber es gab einen harten Kern, der dem kalten Wind und den wiederkehrenden Schauern trotzte. Und auch wenn wir uns natürlich besseres Wetter gewünscht hätten, war es ein beeindruckender Anblick, wie sich die Zuschauer mit aufgespannten Schirmen im Regen drehten und tanzten. Vielen Dank, dass ihr da wart und vielen Dank fürs Durchhalten.
Und ebenfalls nochmal vielen Dank an Marwin, Lennart und Nico fürs Aushelfen. Ihr wart großartig!








