Der Juli hat zunächst deutlich angenehmere Temperaturen gebracht, was auch für zwei unserer Auftritte eine große Erleichterung war. Am 3. Juli ging es zum ersten Mal nach Wetter (Ruhr), wo wir auf Einladung des Vereins Bismarckquartier e.V. beim dortigen Feierabendmarkt gespielt haben. Das Ganze fand in einer Fußgängerzone statt, neben Snacks wie Currywurst und Brezeln gab es auch Wein und andere Getränke. Unsere ersten Töne haben wir mit kleiner Verzögerung gespielt, weil erst noch die Glocken der angrenzenden Kirche um Aufmerksamkeit baten.
Der Feierabendmarkt findet in Wetter traditionell zwischen Mai und Oktober statt und erlebt regelmäßig großen Zuspruch. So war es auch an diesem Abend: gut 150 Interessierte schauten vorbei und viele haben uns auch begeistert zugehört und getanzt. Letzteres, berichtete man uns, stellte innerhalb dieser Reihe wohl eine Seltenheit dar. Weil unser Bassist Raphael an diesem Wochenende verhindert war, bekamen wir tolle Unterstützung von Heyko Gülicher, herzlichen Dank dafür! Um kurz vor 22:00 Uhr bekamen wir den letzten Applaus, uns wurde bereits signalisiert, dass man an einem baldigen Wiedersehen arbeitet.
Einen Tag später (4. Juli) fand in Dortmund dann eine Veranstaltung mit dem Namen „4th of July Party – USA@250“ statt. Unter anderem rund um den Stadtgarten wurde der 250. Jahrestag der amerikanischen Unabhängigkeit gefeiert. Neben typischen Speisen wie Burger oder Hotdogs gab es auch Sport, Gespräche, Kultur und natürlich Musik. Wir durften uns ca. eine Dreiviertelstunde präsentieren und haben dazu Stücke ausgewählt, die entweder von Künstlern aus den USA stammen, oder aufgrund ihres Textes einen entsprechenden Hintergrund haben.
Unsere Bühne war ein umgebauter Airstream-Wohnwagen, also ein echter Hingucker. Die Besetzung war noch einmal anders, als am Vortag: wir waren zu dritt. Neben Gesang, Keyboard und Cajon kam noch ein Bass hinzu. Der wurde diesmal von Jan Tillmanns gespielt, der uns im letzten Jahr schon das ein oder andere Mal begleitet hat und auch dieses Mal eine große Bereicherung war.
Unser Keyboarder musste aufgrund anderer Arrangements auf ein paar Instrumente verzichten, setzte dafür auf ein Stagepiano mit 88 Tasten. Unser Sänger sorgte für einige Lacher, als er in einer Moderation Bezug auf die Tanz-Darbietung vor uns nehmen wollte und dabei Line Dance mit Lap Dance verwechselte. Zum Glück ist unser Auftritt trotzdem gut angekommen. Das lag auch am Unternehmen Beuchel Veranstaltungstechnik, das uns technisch sehr angenehm betreut hat.
Aktuell befinden wir uns in einer kleinen Sommerpause, aber Anfang August sind wir in voller Besetzung wieder da. Dann gibt es uns unter anderem in Arnsberg und Marl, ein Blick in unsere Veranstaltungen lohnt sich.



