Der September hat für uns drei Konzerte innerhalb von einer Woche bereitgehalten. Los ging es mit dem Heimatfest in Mettmann, bei dem wir schon das dritte Mal eingeladen waren und zum ersten Mal am Samstag spielen durften. Dem Anlass entsprechend hat uns hier wieder Marwin Sbosny am Schlagzeug hervorragend unterstützt und auch mit dem ein oder anderen zusätzlichen Sound begeistert. Die äußeren Bedingungen waren perfekt und die Zusammenarbeit mit „Kissling Veranstaltungstechnik“ gelang auch wieder einwandfrei. Mit am Start war diesmal auch zum ersten Mal unser kurzfristig zusammengebautes, auf kabelgebundenes In-Ear ausgerichtetes IEM-Rack.
Traditionell spielen wir beim Heimatfest zwei Stunden ohne Pause durch. Das hat sich auch diesmal wieder bezahlt gemacht: obwohl wir nicht aus der Gegend stammen ist es immer wieder schön zu sehen, dass wir die Leute begeistern können. Schon beim Soundcheck gab es spontanen Applaus, auch während des Auftritts am frühen Abend haben viele Besucher vor der Bühne innegehalten und mitgemacht. Da haben wir gerne alles gegeben und freuen uns schon aufs nächste Mal.
Sechs Tage später ging es mal wieder in eine Dortmunder Kulturkneipe: die Rede ist vom „Haus Rode“, betrieben vom „Wir am Hörder Neumarkt e.V.“. Dort haben wir zum insgesamt vierten Mal gespielt, wurden wieder sehr herzlich empfangen und den gesamten Abend bestens versorgt. Bei Kneipen-Konzerten weiß man ja nie, wie das Interesse ist. Wir glauben zumindest mittlerweile zu wissen, dass wir uns einen gewissen Namen gemacht haben. Trotzdem ist es jedes Mal etwas besonderes, wenn der Laden dann voll wird. Und damit ist wirklich voll gemeint: schon etwa 20 Minuten vor Beginn gab es keine Sitzplätze mehr, da kann man einfach nur genießen.
Vor allem, weil wir von Anfang an spüren konnten, dass das Publikum gespickt mit Musik-Liebhabenden war. Unsere Titel wurden überdurchschnittlich schnell erkannt, man konnte immer irgendwo jemanden mitsingen hören und jede Interaktion wurde dankbar aufgegriffen. Wie beim letzten Mal in dieser Location hatten wir auch diesmal einen Titel mitgebracht, den wir zuvor noch nie gespielt hatten. Es gab nur einen kurzen Test beim Soundcheck und dann direkt die „Uraufführung“, das Ergebnis konnte sich aus unserer Sicht durchaus hören lassen. Am Schluss haben wir dann mit gut 60 Anwesenden gemeinsam „Hey Jude“ gesungen, das war dann die Kirsche auf der Torte.
Einen Tag später gab es dann noch mal eine Outdoor-Veranstaltung: zum zweiten Mal standen wir für das Pannekaukenfest auf dem Programm. Die sportliche Umbaupause von 15 Minuten wurde diesmal etwas gesprengt, aber es blieb noch genug Zeit für den eigentlichen Auftritt. Für ein paar Lacher sorgte der Moment, als wir vergessen hatten, dass es ja eigentlich Moderatoren gibt, die jede Band noch mal ankündigen. Die mussten uns erst mal wieder einfangen, weil wir nach einem kurzen Soundcheck direkt losgespielt haben. Auch hier konnten wir mit unserer Musik wieder viele Leute anziehen und eine gute Stunde unterhalten. Davor und danach wurden wir Backstage bestens bewirtet, vielen Dank an alle Ehrenamtlichen, die dieses Fest jedes Jahr wieder möglich machen.
Wir haben jetzt erst mal ein paar Wochen Pause, im Oktober kehren wir dann auf Bühnen in Dortmund und Iserlohn zurück.







