Hitzerekord und wir mittendrin

Es sollte ein in jeder Hinsicht erinnerungswürdiger Abend werden, den wir rund um unseren zweiten Auftritt beim Schützenfest der Sankt Sebastianus Schützenbruderschaft 1435 e.V. in Mettmann am 26. Juni verlebt haben. Große Hitze war vorhergesagt und über den Tag kletterte das Thermometer tatsächlich auf 38 Grad. Solche Bedingungen hatten wir noch nie bei einem unserer Konzerte.

In weiser Voraussicht haben wir neben Sonnencreme auch Wechselklamotten, die ein oder andere Kopfbedeckung, einen Ventilator und auch eine Sprühflasche zur Erfrischung eingepackt. Vor allem letztere hat sich während dem Aufbau im Festzelt immer wieder großer Beliebtheit erfreut. Trotzdem lief der Schweiß natürlich in Strömen und wir waren froh, dass wir schon früh mit Getränken versorgt wurden. Um 19:00 Uhr wurde das Schützenfest feierlich durch den Bürgermeister eröffnet, inklusive Fassanstich. Vor dem Zelt lief schon die Johannis-Kirmes, auf der wir uns dann auch verpflegt haben. Hier waren die Geschmäcker verschieden, die Auswahl reichte von einem Eis-Kaffee über Crêpes bis hin zu Spinatknödeln.

Recht pünktlich haben wir dann die ersten Töne gespielt. Unsere Musik kam gut an, allerdings haben aufgrund der Temperaturen die meisten Leute lieber vor dem Festzelt zugehört. Wie üblich für größere Anlässe waren wir zu fünft, Marwin Sbosny hat uns hervorragend am Schlagzeug unterstützt. Das bedeutete auch, dass unser Sänger statt selbst zu trommeln ein paar Tanzschritte eingelegt hat, wegen der Hitze aber etwas weniger ausufernd. Deutlich öfter gab es den Griff zu Wasserflasche oder Handtuch.

In unserer zweiten Pause fand ein für einen Schützenverein standesgemäßes Feuerwerk statt, eigentlich sollte das unsere letzte Unterbrechung sein. Recht früh im dritten Set war dann aber plötzlich mitten in einem Stück Stille und auch das Licht auf der Bühne ging aus. Kurz gesagt: der Strom war weg. Es hat sicher 15 Minuten gedauert, bis wir weiterspielen konnten und kurz danach gab es noch einmal einen kurzen Stromausfall. Dann lief aber alles wieder und weil die Temperaturen langsam nach unten gingen, hat sich auch das Festzelt gefüllt.

Mit guter Stimmung ging es auf das Finale kurz nach Mitternacht zu, wo natürlich alle lautstark mitgesungen haben. Ziemlich erledigt mussten wir dann noch den Abbau in Angriff nehmen. Weil wir wie im letzten Jahr das gesamte Festzelt selbst beschallt und dafür auch mehr Equipment als bei anderen Auftritten zum Einsatz gebracht haben, zog sich das noch mal etwas. Gegen 02:00 Uhr war aber alles verstaut und wir konnten die Heimfahrt antreten. Es war ein herausforderndes Konzert, dass aber auch viel Freude gemacht hat. Anfang September sind wir zum Heimatfest wieder in Mettmann zu Gast, in den nächsten Tagen gibt es uns in Wetter (Ruhr) und Dortmund zu hören. Dann in leicht veränderter Besetzung, mehr dazu im nächsten Artikel.

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