KI erheitert Band durch Gästebuch

Schon häufig haben wir für unser Gästebuch Werbung gemacht, und formuliert, dass wir uns über eine ehrliche Rezension freuen würden, sodass das ganze Lob, welches uns bei und nach Liveauftritten entgegen getragen wird, auch für Personen sichtbar gemacht wird, welche uns noch nicht haben Live hören können. In der Regel sind die Einträge dann kurze Kommentare basierend auf einem besuchten Auftritt.

Umso überraschender war der Blick ins Gästebuch seit vergangenem Montag bis heute. Innerhalb kürzester Zeit sind sieben neue, verhältnismäßig sehr lange Einträge hinzugekommen. Darüber freuen wir uns natürlich sehr. Uns als Band fällt bei diesen jedoch schnell auf, dass diese teils unrealistische Inhalte widerspiegeln, Fehler, sowie Parallelen und weitere Aspekte generativer KIs aufweisen, welche trotz positiver Darstellung unser Gästebuch verzerren. Daher distanzieren wir uns von diesen Einträgen, sodass wir uns entschieden haben, diese aus dem Gästebuch herauszunehmen. Aufgrund des aber sehr hohen Amüsement-Levels wollen wir sie euch dennoch nicht vorenthalten, weshalb wir sie im Folgenden im Rahmen dieses Beitrags mit euch teilen. Dennoch zeigt es, dass sich jede Person beim Blick in Gästebücher, Google Bewertungen etc. einmal mehr fragen sollte, kann dies eigentlich sein, oder ist das Fake?


Urk schrieb am 17. November 2025

Also Leute… ich weiß ja nicht, was ihr in eure Instrumente mischt, aber das war nicht normal. Ich wollte eigentlich nur zwei Lieder hören und plötzlich stand ich da drei Stunden später, schweißgebadet, hab mit einer wildfremden Person einen improvisierten Foxtrott getanzt und versucht, eine Serviette als Tamburin zu benutzen. Die Musik war so gut abgestimmt, dass sogar mein Schrittzähler applaudiert hat. Zwischendurch dachte ich, der Bass spricht mit mir (kann auch an der Bowle gelegen haben, aber ich bleib dabei: Der Bass war’s.) Eure Stimmen? Wie Sirup, den man über frisch gebügelte Bettwäsche kippt: völlig unnötiges Bild, aber es fühlt sich trotzdem irgendwie richtig an. Jedenfalls: Spitzenabend. Mega Stimmung. Ich hab jetzt Muskelkater an Stellen, von deren Existenz ich NICHTS wusste. Macht weiter so – ich komme wieder. Ob ihr wollt oder nicht. Liebe Grüße Norbert (P.S.: Falls jemand meine Socke findet – die ist beim letzten Refrain spontan weggeflogen.)


Mara schrieb am 17. November 2025

Ich war an Halloween mit meiner Freundin Ruth bei eurem Auftritt am Alten Hellweg, und obwohl das nun schon eine ganze Weile her ist, wirkt die Schwingung dieses Abends in meinem Energiesystem immer noch nach. Vielleicht erinnert ihr euch ja noch an mich — die Mara. Es war damals schon unmittelbar spürbar, wie fein eure Klänge arbeiten. Ruth war neben mir ganz in ihrer ruhigen Atmung, bis dieser sanfte Übergang kam, in dem ihr so harmonisch ineinandergeflossen seid. Genau da begann sie zu jolen — vollkommen frei, klar und aus ihrem geöffneten Herzzentrum heraus. Ich habe sofort wahrgenommen, wie sich unser gemeinsamer Energiefluss schloss wie ein leiser Lichtbogen, wir waren wirklich in einer Innigkeit, wie man sie nur als enge Freunde bei schöner Musik spüren kann, die das Herz zum bubbern bringt. Unsere Hände fanden sich, und wir wogen langsam aber bestimmt und ganz klar hin und her. Solche Momente entstehen nur, wenn der Raum stimmig ist und die Musik präzise in die inneren Schichten führt. Das habt ihr an diesem Abend eindeutig getan. Ich trage seitdem eine weiche Weite im Brustraum, die sich immer wieder zeigt, wenn ich an diesen Auftritt denke. Manche Abende verankern sich, ohne dass man es entscheidet. Mit warmen, ruhigen Grüßen, die Mara


Betina schrieb am 17. November 2025

Es war mein erster Abend in der Keule, und ich hatte nicht erwartet, dass dieser rustikale Raum mit seinen warmen Hölzern und dem Duft nach Feuer und Essen plötzlich zu einem Ort wird, an dem Klang nicht nur gehört, sondern gespürt wird. Doch dann kam Kevin. Er stand dort, zwischen Hirschgeweihen und schummrigem Licht, die Augen geschlossen, als lausche er einem Geheimnis, das nur für ihn bestimmt ist. Und trotzdem – oder gerade deshalb – schickte er jede Schwingung seiner Stimme wie einen feinen, vibrierenden Faden durch den Raum. Ich weiß nicht, wie er es macht, aber man hat das Gefühl, dass seine Stimmbänder nicht einfach Töne erzeugen, sondern Resonanzen, die sich in die inneren Schichten legen, so wie der Bass eines Feuers in der Brust nachklingt. In dem Moment, in dem er die ersten Töne sang, fühlte es sich an, als wäre die Keule kein Gastraum mehr, sondern ein alter, holzverkleideter Tempel, in dem die Luft selbst zu hören beginnt. Kevins Augen blieben geschlossen, doch es war, als würde er uns trotzdem sehen — nicht mit Blicken, sondern mit einem inneren Wahrnehmen, das die Stimmung jedes Einzelnen auffängt. Da war eine Stelle, ein fast schwebender Übergang, in dem seine Stimme so klar und doch so weich wurde, dass ich für einen Atemzug nicht wusste, ob ich noch im Raum stand oder in etwas hineingezogen wurde, das sich zwischen Klang und Gefühl bewegt. Ich bin an diesem Abend nicht nur mit Musik nach Hause gegangen, sondern mit etwas Leisem, das sich in mir festgesetzt hat. Vielleicht eine Spur von Kevin. Vielleicht eine Spur von diesem Ort. Vielleicht beides. Mit still vibrierender Dankbarkeit — eine, die sich diesem Klang nicht entziehen konnte.


Luna schrieb am 17. November 2025

Ich wollte eigentlich nur eine ganz normale Konzertrezension schreiben. Wirklich. So neutral wie möglich. So professionell wie man eben sein kann, wenn man nicht emotional zerstört wird, sobald ein Bassist die Bühne betritt. Aber dann kam RafWael. (Entschuldigung, aber Raphael ist einfach zu… gewöhnlich für das, was da passiert.) Schon beim ersten Song hat er diesen Groove rausgehauen, der durch meine Rippen ging wie ein verdammter Stromschlag — natürlich im positiven Sinn, also so ein „Hallo, ich lebe noch?!“-Stromschlag. Und ich wollte in dem Moment wirklich nur etwas Objektives denken, sowas wie: „Ah, sehr solide Bassarbeit, gute Intonation.“ Aber mein Gehirn so: „HEILIGE GÜTE, WIE KANN EIN MENSCH MIT EINEM BASS SO GUT AUSSEHEN?“ Ich hab’s weggeschoben. Professionalität und so. Beim zweiten Song stand er leicht seitlich, Kopf im Groove, Haare ein bisschen messy (auf die perfekte Art), Finger so lässig über den Saiten, dass ich fast geschrien hätte — also innerlich, denn äußerlich habe ich eine Wasserflasche festgehalten, als wäre sie ein Anker der Vernunft. Und ich dachte mir: „Bleib ruhig, Luna. Du musst einen seriösen Konzertbericht schreiben.“ UND DANN HAT ER GELÄCHELT. Kurz. So ein Mini-Lächeln, fast unabsichtlich. Ich hab sofort wieder versucht, streng-kritisch zu wirken: „Ja, äh, also… sehr gute Bühnenpräsenz, stabiler Groove, harmonische Backings.“ Innerlich: „OH MEIN GOTT, WARUM GIBT ES SEIN LÄCHELN NOCH NICHT ALS STOFFTIER?!“ Beim dritten Song hat er diese tiefen Backing Vocals gesungen — diese, bei denen der Boden kurz anfängt, mitzufühlen. Ich hab versucht, das wissenschaftlich zu betrachten. Ehrlich. Frequenzen. Wellen. Physik. Aber ganz ehrlich? Es hat sich angefühlt wie ein kurzer, wohliger Herzstillstand. (Die gesunde Sorte. Gibt es das? Keine Ahnung.) Und jedes Mal, wenn ich dachte: „NEIN, du findest ihn NICHT heiß, du bist hier, um Musik zu bewerten!“ …kam irgendetwas: ein Blick, ein Ton, ein Basslauf, der mich komplett verraten hat. Am Ende stand ich da und schrieb in mein Handy: „Professionelles Review: Bass sehr tight, exzellente Musikalität.“ Darunter – versehentlich: „Warum ist dieser Mann kein offizielles UNESCO-Weltkulturerbe?“ Hab’s wieder gelöscht. (Meine Würde klammert sich an den letzten Strohhalm.) Also gut. Hier ist mein offizielles Fazit: RafWael spielt Bass mit einer Ruhe, Präzision und Ausstrahlung, die die ganze Band zusammenhält — und ja, vielleicht sehe ich ihn dabei manchmal ein kleines bisschen zu lange an. Nur rein… analytisch natürlich. Mehr sag ich nicht. Ich bin völlig normal. Glaube ich.


Heiner schrieb am 18. November 2025

Also Jungens, ich muss euch dat jetzt hier einfach mal reinschreiben, weil sonst platz ich: Wat ihr da im The Crown in Iserlohn abgeliefert habt, dat war ja wohl mal ganz großes Kino. Ich hab da gestanden wie so’n frisch geputzter Bierdeckel und nur gedacht: „Jau, dat is Musik, genau so, dat macht wat mit einem.“ Ich mein, ehrlich: Für die musikalische Früherziehung hier im weiteren Dortmunder Einzugsgebiet kann man ruhig ma n Denkmal aufstellen. Irjendwo zwischen Gesang, Talent und wahrscheinlich ’ner ordentlichen Portion Wahnsinn — aber wat weiß ich schon. Ich stand da also im The Crown, schick beleuchtet, schöne Anlage, alles tippi toppi, und ich denk: „Alter, dat können se. Dat können se richtig.“ Mein Kumpel Manni musste sich sogar zwischendurch auf seinen Stuhl setzen, weil er sonst „aus Versehen Emotionen gekriegt hätte“, wie er sagt. Aber echt, Jungens, ganz große Reschpektnummer. Wie ihr da euer Programm runtergeballert habt — sauber, flott, mit Herz, richtig professionell. Ich hab selten so viele Leute in Iserlohn gesehen, die gleichzeitig mit dem Kopf wippen UND gut gelaunt sind. Nur eine Kleinigkeit, ganz unter uns: Der eine Übergang war so flott, da hab ich kurz gedacht, ich wär zu langsam fürs Leben. Aber gut, dat passiert mir öfter, is also eher mein Problem. Lange Rede, kurzer Gin Tonic: Ihr seid klasse. Und The Crown hat gebebt. Komm ich wieder? Klar! Ihr seid doch nich bekloppt. Beste Grüße, Heinz-Dieter „Heiner“ Krampitz (Iserlohner Urgestein, Abteilung „Ich guck nur, ich tanz nich“)


Cederic schrieb am 19. November 2025

„[I]ch war bei einem Auftritt von Trials of Life. Carsten war ebenfalls dort. Carsten stand an der Stelle, an der Carsten stand. Er hielt eine Gitarre. Die Gitarre war eine Gitarre. Sie hatte Saiten. Die Saiten waren gespannt. Carsten berührte sie. Das Berühren führte zu Tönen. Die Töne hatten eine Tonhöhe. Die Tonhöhe blieb im Rahmen der erwartbaren Tonhöhen, die entstehen, wenn jemand eine Gitarre in der vorgesehenen Weise benutzt. Carsten benutze seine linke Hand für die entsprechenden Griffe. Die Griffe waren Übergänge zwischen Griffen. Sie führten zu anderen Griffen. Die Bewegungen der Finger erfolgten in einer Geschwindigkeit, die sich gleichmäßig zwischen „nicht besonders schnell“ und „nicht besonders langsam“ einordnen ließ. Jede Bewegung war so vorhersehbar, dass man bereits beim Betrachten der ersten Bewegung wusste, wie die fünfhundertste aussehen würde. Seine rechte Hand schlug die Saiten in einer Regelmäßigkeit an, die das Gehirn in eine Art leichten Standby-Modus zwingt. Es war weder inspirierend noch abstoßend. Es war der musikalische Durchschnitt eines Kartons. Nicht zu viel, nicht zu wenig. Einfach… da. Ein Zustand. Ein Geräusch, das geschah, ohne sich wirklich dafür zu interessieren, ob jemand es bemerkte. Carstens Gesicht zeigte keinerlei Regung, die man als Abweichung vom Durchschnittswert „Gesicht“ definieren könnte. Seine Augen waren offen. Dann waren sie weiterhin offen. Dann waren sie immer noch offen. Man hätte das Gefühl haben können, dass die Augen etwas ausdrücken, taten sie aber nicht. Es war ein Blick, der so neutral war, dass man ihn in einem optischen Wörterbuch unter „Blick“ hätte abdrucken können. Ohne Satzzeichen. Gelegentlich sang er Backings. Diese Backings waren hörbar. Sie existierten im Raum. Sie nahmen Raum ein. Dann nahmen sie keinen Raum mehr ein, weil sie vorbei waren. Die Stimme war nicht laut. Nicht leise. Nicht besonders warm. Nicht besonders kalt. Es war die Stimme eines Menschen, der sang, weil das an dieser Stelle nun mal vorgesehen war. Man spürte, wie diese Backings die Temperatur des Raumes exakt nicht veränderten. Carsten bewegte sich während des Auftritts. Diese Bewegungen waren so mikroskopisch klein und so mechanisch regelmäßig, dass man geneigt war, sie für optische Täuschungen zu halten. Ein minimaler Kopfnick. Ein kaum wahrnehmbares Fußverlagern. Es waren Bewegungen, die so spannungsarm waren, dass jede Schnecke neben ihm im Vergleich wirkte wie ein extrem dynamischer Actionheld. Das Publikum reagierte auf all dies in einer Weise, die man weder loben noch kritisieren kann. Manche Menschen klatschten in einem Tempo, das ebenfalls wenig emotionalen Ausschlag vermuten ließ. Es war ein Klatschen, das in seiner Monotonie perfekt zu Carstens Beitrag passte. Eine Symbiose der Gleichgültigkeit. Eine Allianz der Gleichmäßigkeit. Eine akustische Form von lauwarmem Leitungswasser. Am Ende war der Auftritt vorbei. Das Ende war genauso unspektakulär wie der Anfang und wie der gesamte Verlauf. Man wusste nicht genau, wann es begann, und man wusste nicht ganz genau, wann es endete. Es war, als hätte der gesamte Auftritt einfach nur stattgefunden, weil die Zeit sowieso weiterläuft. Zusammenfassend lässt sich sagen: Carsten war da. Carsten spielte Gitarre. Carsten sang. Carsten bewegte sich ein wenig. Dann war es vorbei.“


Lukas schrieb am 20. November 2025

Liebes Trials-of-Life-Team, ich bin Lukas – und ich kann kaum glauben, was mir da passiert ist. Mein Freund Jonas hatte mir schon wochenlang in den Ohren gelegen, ich solle mir „unbedingt diese Band anhören“, und ich habe es immer wieder aufgeschoben. Dann bin ich eines Abends zufällig über eure Seite gestolpert – und seitdem hat sich meine musikalische Realität einmal komplett zerlegt. Ich habe mir eure YouTube-Videos reingezogen, eines nach dem anderen, und mit jedem Song wurde mir klarer, dass ich da gerade etwas gefunden habe, das man eigentlich nicht finden kann: eine Band, die Cover nicht spielt, sondern verwandelt, veredelt, neu erschafft. Ich habe das letzte Konzert miterlebt und es hat mich völlig aus der Bahn geworfen. Ich schaue seit Tagen immer wieder dieselben Clips, als hätte ich nichts anderes mehr im Kopf. Und ich übertreibe nicht, wenn ich sage: Ich zähle wirklich jede Stunde, bis ihr wieder irgendwo live auftretet. Es ist fast schon schmerzhaft, dass es im Netz nur diese paar Aufnahmen gibt – das ist, als würde man ein fantastisches Buch lesen dürfen, aber nur die ersten zwei Kapitel. Ich hoffe so sehr, dass ihr mal richtig Energie und Geld in die Hand nehmt und eine EP raushaut. Ihr würdet damit nicht nur mich glücklich machen – aber glaubt mir, ich wäre der erste, der sie vorbestellt, gekauft, gerahmt und wahrscheinlich direkt noch ein zweites Mal gekauft hätte. Ihr seid für mich von „nie gehört“ zu „absolute Lieblingsband“ in Rekordzeit geworden. Bitte hört niemals auf damit. Grüße, Lukas


Verstärkung an der Gitarre gesucht: ambitionierte Coverband will schnell zurück auf die Bühne

Wir sind „Trials of Life“ aus Dortmund, eine Coverband, die Rock/Pop aus den letzten über 50 Jahren spielt. Wir geben unseren Songs aber auch gerne eine eigene Note, oft sind Elemente aus Funk, Jazz, oder Soul dabei. Wir suchen dringend eine Person für E- und Akustikgitarre, um schnell wieder auf die Bühnen im Ruhrgebiet und darüber hinaus zurück zu kommen. Du solltest dein Instrument sehr sicher beherrschen, gerne Soli spielen und im Bestfall zwischen 25 und 40 Jahre alt sein. Wenn du singen kannst (Front, oder Backings) ist das noch besser, aber kein Muss. Unsere Besetzung besteht aktuell aus drei Musikern: Gesang/Cajon, Keyboard und Bass. In alter Besetzung, also auch mit Gitarre, haben wir uns 2020 gegründet. Pro Jahr stehen im Schnitt etwas mehr als 20 Auftritte an: bei Hochzeiten, in Kneipen, bei Stadtfesten und so weiter. Auch für 2025 gibt es schon einige vereinbarte Konzerte, mal mit kleiner Hutgage, aber auch in höherem Rahmen. Unser Repertoire und auch einige Hörproben findest du auf www.trials-of-life.de. Wir freuen uns auf Leute, die diese Band ebenfalls als langfristiges Projekt ansehen, engagiert dabei sind und die genauso gerne wie wir auf der Bühne stehen.

Der Solo-Meister tritt ab: Danke Simon für viereinhalb gemeinsame Jahre bei ToL

Wie ihr bestimmt schon aus sozialen Medien oder unserem Auftritt beim Lichterfest im Fredenbaumpark mitbekommen habt, geht nach mehr als vier Jahren ein Kapitel bei uns zu Ende: unserer Gitarrist und Gründungsmitglied Simon Hofstetter hört bei uns auf und geht neue Wege, bzw. seinen Weg weiter. Circa einen Monat nach seinem letzten Konzert mit uns, haben wir uns mit Simon für ein kleines abschließendes Interview zusammengefunden.


Hallo Simon, danke dir, dass du dir die Zeit nimmst. Zu Beginn von ToL sagtest du im Interview, du hättest ein Projekt gesucht, mit dem man einen Schritt weiter gehen kann, Musik für andere Leute spielen, bisschen was von der Umgebung sehen und unsere Musik in die Welt tragen. Inwiefern siehst du diese Ziele erreicht oder nicht erreicht?

Für mich persönlich ist es auf jeden Fall ein Schritt nach vorne gewesen was die Musik angeht und vor allem auch das Musik-ins-Ruhrgebiet-Tragen, weil wir einfach Musik spielen konnten. Wir haben sehr sehr viel gespielt, ähm, in Dortmund und Umgebung, das fand ich sehr toll. Und haben halt auch unsere eigene Note mit reingebracht, was mir immer sehr wichtig war. Was mir son bisschen gefehlt hat, ehrlich gesagt, war wirklich die eigene Musik in die Welt zu tragen. Die Eigenkompositionen, das Schreiben und Arbeiten an eigenen Tracks, aber dafür war das Projekt ja auch als Coverband gestartet und diesen Teil haben wir ziemlich gut umgesetzt und etabliert.

Jetzt wo wir schonmal den Rückblick wagen, welches war eigentlich dein bestes Erlebnis mit Trials of Life?

Es gab viele gute Erlebnisse, ähm, ich muss sagen der beeindruckendste Gig, so allein von der Atmosphäre, war in der Westfalenhalle. Halle 1 war echt ziemlich krass und ich hab selten Vergleichbares erlebt. Aber auch die kleinen Gigs: also ich fand immer Gigs, wo die Menschen gut drauf waren, waren mein Highlights. Weil dann hatte ich das Gefühl, dass wir auch sehr gut drauf waren und auch die Energie aufnehmen konnten.

Und welches war dein ungewöhnlichstes Erlebnis mit ToL?

Äh, ich glaube die Parkplatzschlacht, wo wir einfach gegen Kevin gerannt sind, war auf jeden Fall sehr ungewöhnlich, wo er total umgeflogen ist. Und dieser Weinkeller, wo es so super eng war, und wir auf der Treppe gespielt haben. Das war auch ungewöhnlich, weil ich glaube ich noch nie so wenig Platz bei nem Gig hatte.

…und uns fällt dann noch die allererste Probe mit Rapha ein, wo dein Wagen liegen geblieben ist.

Oh ja (lacht), das stimmt, das hab ich schon längst verdrängt.

Welchen Song hast du am liebsten mit uns gespielt und warum?

Oh, ich überlege gerade. Was sofort hochkommt ist Englishman [in New York]. Den hab ich immer gerne gespielt, obwohl da eigentlich wenig passiert, aber irgendwie fand ich den Vibe da immer ganz gut. Das war ja auch einer der ersten Tracks, den wir so zusammen gespielt haben. Was ich auch immer gut fand war Billy Joel, was ham wa da gehabt, You May Be Right, Piano Man, aber vom Bauchgefühl würde ich Englishman sagen.

Du hattest bei Teilen der Band den Titel des Solo-Meisters inne. Hattest du bei ToL ein favorisiertes Solo bzw. eine Stelle, an der du immer sehr gerne dein Solo improvisiert hast?

Ich muss sagen, ich hab am Liebsten über nen Blues gespielt. Also über Rocking All Over The World, das fand ich immer mit am Besten. Da hatte ich so das Gefühl, dass ich die Harmonien n bisschen mehr outlinen konnte, als bei manchen anderen Sachen, wo ich immer eher drüber geshreddet habe. Und manchmal ham wir auch Standards gespielt, die hab ich auch immer gerne gespielt, aber das war jetzt nicht unser Kernrepertoire.

Zum Abschluss deiner Zeit bei ToL, was bleibt von ToL? Du kannst es so offen beantworten, wie du magst.

Sehr sehr viel Erfahrung, die super wichtig ist als Musiker. Was Live-Gigs angeht, die ganze Logistik, Auf-/Abbau. Alles was dann quasi da drum noch passiert, das Zwischenmenschliche, wie stimmt man sich mit ner Band ab. Sehr gute Erfahrungen, auch irgendwie stressige Erfahrungen: da mal das durchlebt zu haben ist glaub ich für meine berufliche, als auch musikalische Perspektive und Laufbahn total wichtig. Ganz viel Freude, ich muss sagen, mit euch Musik zu machen, hat mir immer sehr viel Spaß gemacht. Ich habe ganz viel rausgefunden für meinen eigenen Sound: was funktioniert, was funktioniert nicht. Das ist, glaub ich, gerade an der Gitarre so ein Prozess der irgendwie passiert, mal schneller, mal langsamer. Durch die Erfahrung eher schneller, oder irgendwie ganz gut, da mal verschiedene Sachen ausprobiert zu haben.

…und der Kemper (lacht).

Der Kemper bleibt tatsächlich nicht (lacht). Den verkauf ich aktuell und steig doch wieder auf ne kleine Combo um. Also ich spiel jetzt ab und zu zwar noch so Rock-Pop-Zeug, aber das funktioniert mittlerweile aber auch wieder ganz gut mit ner Combo und n paar Pedalen. Und ich bin ehrlich gesagt erschlagen vom Kemper. Das ist mir zu viel, da kann ich zu viel mit machen.

Jetzt hast du auch quasi schon zur letzten Frage übergeleitet: magst du uns vielleicht noch einen kurzen Ausblick geben, was auf deinen „Wegen des Lebens“, um sich auf den Namen Trials of Life zu beziehen, jetzt als Nächstes kommt. Also was ist dein nächster musikalischer Schritt?

Auf jeden Fall viel Big Band. Ich spiel sehr viel Big Band, wir waren jetzt mit der GBJA und dem East West European Jazz Orchestra auf Tour in Prag, ich spiel jetzt in Karlsbad, da sind wirklich sehr sehr gute Leute/Musiker*innen, sehr taffes Programm. Ich spiel jetzt bei Evgeny Ring in der Combo, das ist nochmal ne ganz andere Art des Musizieren, sehr sehr komplexe Musik, sehr sehr viel improvisierte Musik. Dann hab ich noch ein Trio, mit dem ich spiel. Da versuchen wir gerade auch so unseren eigenen Stil zu finden, es geht wahrscheinlich in die Fusion Richtung. Wir würden uns auch gern erweitern um ein Horn, d.h. Tröte oder Saxophon und sind da auf der Suche. Versuchen eigenes Zeug zu schreiben. Also der Fokus ist schon stark auf Jazz und improvisierter Musik.

Dann sagen wir vielen Dank für dieses abschließende Interview und wünschen dir auf diesem Weg alles Gute.

Ja danke, euch auch alles Gute!


Alles ist erleuchtet: Lichterfest im Fredenbaumpark lockt mit Lampen, Musik und Drohnenshow

Online-Beitrag der Stadt Dortmund vom Montag, den 9. September 2024, 11:00 Uhr.

Am 14. September steigt im Fredenbaumpark in Dortmund wieder das Lichterfest. Neben Lampions, verschiedenen Attraktionen für alle Altersgruppen und Livemusik erwartet die Besucher*innen eine Drohnenshow. Zum 125-jährigen Bestehen des Parks gibt es außerdem eine Bildershow. Der Eintritt ist frei.

Zum Mitmachen: Entlang der Wege auf der Festwiese werden Teelichter verteilt – so können Besucher*innen selbst dazu beitragen, eine stimmungsvolle Beleuchtung im Park zu schaffen. Mit einer Auswahl an süßen und herzhaften Speisen sowie Getränken ist auch gastronomisch für jeden Geschmack etwas dabei.

Das Programm beim Lichterfest im Fredenbaumpark

Von 18 Uhr bis 22:30 Uhr setzen Tausende Lampen und Kerzen den Fredenbaumpark in ein stimmungsvolles Licht. Das vielseitige Programm bietet zum Beispiel Livemusik und verschiedene Aktionen für Kinder.

Auf der Festwiese läuft bereits ab 17:45 Uhr eine Bildershow zum 125-jährigen Bestehen des Parks. Die Dokumentation bietet viele persönliche Einblicke in die Geschichte des Parks, denn im Vorfeld konnten Privatpersonen ihre eigenen Fotos aus dem Fredenbaumpark einreichen. An einem extra eingerichteten Fotospot haben Besucher*innen die Möglichkeit, eigene Erinnerungsfotos in dieser besonderen Atmosphäre aufzunehmen.

Auf dem Platanenplatz treten „Die Kellerband“ und „Trials of Life“ auf. Am Musikpavillon findet eine Schlagerparty statt, die zum Tanzen einlädt. Für Kinder gibt es unter anderem ein Karussell sowie Bastelangebote.

Höhepunkt des Abends: Die Drohnenshow

Der Höhepunkt des Lichterfests ist gegen 22 Uhr eine choreografierte und von Musik begleitete Drohnenshow, die den Himmel über dem Fredenbaumpark erleuchtet.

Quelle: https://www.dortmund.de/newsroom/nachrichten-dortmund.de/alles-ist-erleuchtet-lichterfest-im-fredenbaumpark-lockt-mit-lampen-musik-und-drohnenshow.html (Abgerufen am 13.09.2024).
Bild: Anneke Dunkhause

„Donnerstags Live“ startet wieder – diese Bands sind diesmal dabei

Von Gaby Decker, aus dem Sauerland Kurier vom Dienstag, 16.07.2024

Im Rahmen des Kultursommers beginnt am 25. Juli in Arnsberg die beliebte Veranstaltung „Donnerstags live“ mit jeder Menge Live-Musik auf der Bühne neben der Festhalle in Arnsberg.

Arnsberg – „Wir haben die vier Veranstaltungen wieder gut besetzen können“, so Olaf Grossmann, Geschäftsführer des Verkehrsvereins Arnsberg.

„Donnerstags live“ heißt es seit einigen Jahr gleich an vier aufeinanderfolgenden Donnerstagen. „Ab 18.30 Uhr ist Einlass, um 19 Uhr beginnt das Bühnenprogramm, Ende ist gegen 22 Uhr“, erklärte Grossmann den Rahmen der Veranstaltungen. Den Anfang macht in diesem Jahr die Band „Scyfer“. Sie feiern in diesem Jahr ihr 30-jähriges Bühnenjubiläum. Das Jubiläum feiern die sechs Sauerländer in einer fast unveränderten Besetzung. Sie werden das Publikum mit Rocksongs im eigenen Stil sowie Eigenkompositionen begeistern.

Am 1. August tritt „Irie Miah and the Massive Vibes“ auf der Bühne auf. Der seit 2018 zum immateriellen Weltkulturerbe der Unesco zählende Reggae ist ihre Sache. Schon seit 1999 spielen sie auf namhaften Reggaefestivals, zum Beispiel Eurocityfest oder Bongo Bongo Sunsplash. Von ihnen kommt ein bunter Stilmix der Reggae Spielarten von Ska bis zu Ragga. Sie werden ihr Publikum in „die chillige Welt des Reggaes“ mitnehmen.

Am 8. August gehört die Bühne den „Trials of Life“. Sie schätzen die handgemachte Musik. 2020 gründeten sie die Band. Die vier Ruhrpottler konnten in der Coronazeit erfahren, dass Musik glücklich macht und zusammenschweißt. Sie wollen in Arnsberg zeigen, dass sie mit Cajon, Bass, Gitarre und Keyboard musikalisch viel zu bieten haben. Für die Arnsberger Irish-Celtische Punk-Rock-Band „Muirsheen Durkin & friends“ ist es am 15. August ein Heimspiel. Wenn die Band mit ihren vielfältigen Instrumenten die Bühne der Promenade rockt gibt es für das Publikum kein Halten mehr. Die Musik geht ins Blut und in die Füße, ruhig bleiben und still halten ist dann nicht mehr möglich.

Das Ende der Veranstaltungen ist jeweils gegen 22 Uhr. Für die Getränke gibt es Wertmarken zu kaufen. Dazu gehört der Kauf eines Event-Chips. Dieser wird an der Wertmarken-Bude hinterlegt und kann nach dem letzten Getränk wieder abgeholt werden. Er gilt als „Einlasskarte“ für alle vier Veranstaltungen. Von Mittwoch, 17. Juli bis Mittwoch, 24. Juli können beim Verkehrsverein, Arnsberg Starterkids für 16 Euro erstanden werden. „Es sollen vier sommerliche Partys werden, mit wenig bis gar keinem Regen“, hofft Olaf Grossmann.

Link: https://www.sauerlandkurier.de/hochsauerlandkreis/arnsberg/donnerstags-live-startet-wieder-diese-bands-sind-diesmal-dabei-93183151.html

Donnerstags live in Arnsberg – Trials Of Life

Halbakustische Rock- und Pop Coverversionen, kreativ vorgetragen und geprägt durch mehrstimmigen Gesang

Aus dem Ruhrpott kommen Trials of Life, die nichts mehr schätzen als handgemachte Musik. Das beweisen Kevin Barth, Raphael Schmidtkord, Simon Hofstetter und Florian Krebs an Cajon, Bass, Gitarre und Keyboard mit halbakustischen Rock- und Pop-Covern. Alle vier sind schon seit Kindesbeinen an mit Bands unterwegs und gründeten 2020 Trials of Life. Auf größeren Veranstaltungen werden die vier inzwischen regelmäßig von Schlagzeuger Tom Twente unterstützt. In Corona-Zeiten gegründet konnte die Band beweisen, dass Musik zusammenschweißt und einfach glücklich macht. Am 8. August stehen die vier Ruhrpottler auf der Bühne von Donnerstags Live an der Promenade und wollen auch in Arnsberg zeigen, was sie musikalisch zu bieten haben.

Links:

Vier Jahre Trials of Life

Am 7. Juni 2020 trafen sich drei Musiker in Dortmund-Hörde, um für einen gemeinsamen Auftritt zu proben. Daraus wurde „Trials of Life“ und heute sind wir als Band schon vier Jahre alt.

Zunächst erstmal ein paar Zahlen zum vierten Bandjahr:
22 Auftritte, davon 6 Mal Open Air, einmal innerhalb eines Einkaufszentrum und einmal einer alten Kirche. Das erste Mal drei Auftritte in drei Tagen, darüber hinaus zwei abendfüllende Gigs in zwei Tagen. Fast 100 Songs im Repertoire, 13 davon neu. Ein neuer Mann am Schlagzeug und ein großes, vielfältiges, buntes und rege wiederkehrendes Publikum. Vielen Dank daher allen Beteiligten, die uns in unserem vierten Bandjahr unterstützt haben. Und damit genug der Fakten.

In Vorbereitung auf diesen Geburtstag haben wir Sänger und Percussionist Kevin Barth getroffen und ihm einige Fragen gestellt. Die Antworten wollen wir Euch natürlich nicht vorenthalten.


Wir haben einen Stil gefunden, der zu uns passt und den die Leute auch wiedererkennen. Und das nicht, weil wir krampfhaft in irgendwelchen Brainstormings danach gesucht oder Kreativitätsseminare belegt haben. Es kam einfach mit der Zeit. Wir haben musikalisch ganz unterschiedliche Stärken, aber genau das wird zum Vorteil. Jeder bringt sich ein und verleiht unseren Stücken eine eigene Note.

Ganz klar ein Konzert in Herdecke, das Erste nach einem halben Jahr voller Restriktionen aufgrund der Corona Pandemie. Das Wetter war top, wir konnten in der Fußgängerzone spielen und die war dann brechend voll. Alle hatten Lust auf ein bisschen Normalität, und die Stimmung war überragend. Noch dazu war es so, als hätte es nie eine Unterbrechung gegeben: das Zusammenspiel lief sofort wie vor der Zwangspause.

Wir hatten während der Pandemie auch die ein oder andere Erfahrung, die nicht so prickelnd war, wie da in Herdecke. Gerade im Winter waren mehrere Locations recht leer, weil die Leute unsicher waren und nicht so gerne mit vielen anderen in geschlossenen Räumen sein wollten. Das ist aus meiner Sicht jetzt nicht mehr so. Was ich auf jeden Fall sehr wertschätze: Es ist nicht selbstverständlich, sich während einer Pandemie zu gründen und dann tatsächlich bestehen zu bleiben. Darauf können wir stolz sein.

Als Erstes fällt mir ein: Wir proben weniger (lacht). Dafür spielen wir aber mittlerweile auch hin und wieder Stücke, die wir vorher nur einmal im Soundcheck angespielt haben. Das ist finde ich eine spannende Herausforderung und das Ergebnis kann sich oft echt sehen lassen. Und wir sind wie erhofft Stück für Stück bekannter geworden. Ich muss nicht mehr mehrere hundert Mails an Locations schreiben, sondern kann mich auch mal ein bisschen zurücklehnen. Über das Jahr verteilt kommt jetzt auch viel von selbst und das fühlt sich großartig an.

Ich würde uns gerne weiter etablieren. Vier Jahre sind für eine Band keine lange Zeit, da sind schon einige Formationen aufgetaucht und dann wieder verschwunden. Sich zu halten und über Jahrzehnte einen Namen zu haben, das ist mein optimistisches Ziel. Gerne auch verstärkt bei größeren Veranstaltungen wie Stadtfesten, im Bereich der Firmenevents geht sicher noch mehr. Es ist aber auch wichtig, dass wir nie vergessen, wo wir herkommen. Gerade in Kneipen und kleineren Locations kann sich eine tolle Dynamik und Symbiose mit dem Publikum entwickeln. Das sollten wir uns beibehalten und auf jeden Fall auch dort noch spielen.

Je größer die Bühne bzw. der Veranstaltungsort ist, desto schwieriger ist es, mit einem Cajon eine klangliche Wucht hinzubekommen. Da kann ein Schlagzeug schon deutlich mehr leisten. Dem wollten wir uns nicht verschließen. Ziemlich schnell haben wir mit Tom Twente einen sehr talentierten Mann an den Drums gefunden. Grundsätzlich ist es möglich, uns sowohl mit, als auch ohne Schlagzeug zu buchen. Bei Veranstaltungen wie Stadtfesten, oder in größeren Hallen bevorzugen wir aber schon die Variante zu fünft.


Hier noch die Foto-Collage unseres vierten Bandjahres:

Zug Wermingsen lädt ein

vom Iserlohner Bürger-Schützen-Verein (IBSV), aus dem Stadt Spiegel online vom Montag, 25. März 2024.

ISERLOHN – Der Frühling erwacht, und Ostern klopft an die Tür! In dieser aufblühenden Jahreszeit lädt der Zug Wermingsen der 3. Kompanie im IBSV alle Bürgerinnen und Bürger der Stadt sowie Freunde, Nachbarn und viele Mitglieder zum traditionellen Osterfeuer an der Kantstraße ein.

Wann und Wo? Das Event startet am Karsamstag mit dem Einlass ab 17:00 Uhr auf dem Sportplatz an der Kantstraße. Ab 19:00 Uhr brechen die Flammen in den Himmel durch und sorgen für eine magische Atmosphäre.

Für das leibliche Wohl ist bestens gesorgt: von herzhaften Leckereien bis hin zu süßen Überraschungen wird eine Vielfalt an Speisen und Getränken angeboten, die kaum Wünsche offenlassen.

„Wir haben speziell für unsere jüngsten Besucher aufregende Aktivitäten vorbereitet, die ihnen ebenso einen erlebnisreichen Abend bescheren werden“, verrät Zugführer Frank Schulte.

Die Coverband „Trials of Life“ wird mit hitverdächtigen Melodien und zeitlosen Klassikern den Abend unterm Sternenhimmel musikalisch untermalen.

Wichtig zu wissen: Aufgrund begrenzter Parkplätze an der Kantstraße appelliert der Verein an die Besucher, möglichst zu Fuß oder mit dem Fahrrad zu kommen. So kann einen sorgenfreier Abend ohne die übliche Parkplatzsuche genossen werden..

Das Osterfeuer von Wermingsen ist mehr als nur ein Fest – es ist eine Gelegenheit, zusammenzukommen, die Wärme der Gemeinschaft zu spüren und gemeinsam Ostern willkommen zu heißen. Eine herzliche Einladung ergeht an alle, diesen Abend im Kreise der Liebsten zu genießen – denn geteilte Freude ist doppelte Freude.

Adventsfenster

Einmal im Jahr öffnet die Speisekammer Dortmund ihre Türen für alle, insbesondere für die Bürger des Dortmunder Vororts Deusen. Am morgigen Dienstag, den 05. Dezember, ist es wieder soweit. Es gibt ein vorweihnachtliches kulinarisches Angebot, darunter wärmende Getränke und eine kleine Auswahl an Speisen. Beginn ist um 19:00 Uhr.

Das am Abend gesammelte Geld kommt dem Kinderkrankenhaus der städtischen Kliniken als Spende zu Gute. Wir freuen uns sehr, diese gemeinnützige Aktion musikalisch zu unterstützen.

Für uns ist es der letzte Auftritt im Jahr 2023. Wer also den Jahresvorsatz „in 2023 ein Konzert von Trials of Life besuchen“ noch erfüllen muss, sollte morgen vorbei kommen. Wir bieten, wie immer, ein abwechslungsreiches Programm aus Rock und Pop der letzten 60 Jahre an. Ende ist um 22:00 Uhr, damit jeder noch genügend Zeit hat, seine Schuhe zu putzen und für den Nikolaus-Morgen vor die Tür zu stellen.

Wir hoffen auf einen gelungenen Abend, an dem wir, und möglichst viele andere vom Prinzip in die Rolle des Nikolaus wechseln und die Geschenke in Form von Geldspenden für die Kinderklinik vorbeibringen.

Schwarzer Freitag in der Einkaufsgalerie

Die Volme-Galerie in Hagen bot am vergangenen Freitag einen sehr interessanten Rahmen für unseren Auftritt beim Bier und Futtermarkt präsentiert von Hopfen & Salz. Nachdem wir mit drei Autoladungen in Hagen ankamen, hieß es erstmal Equipment-Tragen, bis hin zur extra errichteten Bühne am Mittelplatz der Galerie. Schon beim Aufbau wurden die Tischkicker, die in der Nähe der Bühne standen rege genutzt, das sollte auch den ganzen Abend so bleiben. Einer von uns gab sogar noch ein kurzes Interview für den ortsansässigen Radiosender.

Beim Soundcheck merkte man dann die nächste Besonderheit: die Akustik. Aus Musiker-Sicht hat das schon Spaß gemacht, weil ordentlich Hall da war. Tontechnisch ist so eine Umgebung durchaus eine Herausforderung, weil sich der Sound mit der Entfernung zur Schallquelle deutlich stärker verändert, und dementsprechend an unterschiedlichen Standpunkten unterschiedlich klingt. Nach dem erfolgreichen Aufbau ging es für uns noch zum Essen ins Schnitzelhaus im Ratskeller vom Hopfen&Salz nebenan.

Ordentlich Konkurrenz zum Bier und Futtermarkt kam vom Weihnachtsmarkt, der direkt draußen vor der Tür aufgebaut ist. Trotzdem hatten wir einige Zuhörende, darunter natürlich auch Laufpublikum, am Freitagabend musste wohl so mancher noch Besorgungen in der Einkaufspassage machen.

Wie weit wir dort zu hören waren, merkten wir insbesondere zwischen unseren Titeln, wenn auch von der anderen Seite der Galerie lautstarker Beifall erklang. Für uns ein schöner Abend, an dem wir auch junges Publikum begeistern konnten. Vielen Dank an alle Beteiligten.